Vertretungsregelung

Seit 16. März 2020 hat uns das Coronavirus mit vielen Einschränkungen sowohl privat als auch beruflich fest im Griff.

Sich immer wieder ändernde Verordnungen zur Eindämmung des Virus müssen beachtet und umgesetzt werden. Hierzu gehören Kontaktbeschränkungen, Abstandsregeln und unzählige Hygienevorschriften.

Das Betretungsverbot der Tagespflegestellte für die in der Kindertagespflege betreuten Kinder traf uns von heute auf morgen. Dies war und ist ein großer Einschnitt für alle Beteiligten in den Betreuungsalltag. Viele Kinder hatten aufgrund der Kontaktbeschränkungen für mindestens 10 Wochen keine oder nur kaum soziale Kontakte zu anderen Kindern, die so wichtig für die Entwicklung sind.

Seit 25. Mai 2020 ist dieses Betretungsverbot nun aufgehoben und wir dürfen unsere Tageskinder wieder im Regelbetrieb betreuen. Behutsam müssen wir die Kinder nach dieser langen Zeit wieder langsam in die Betreuung „zurückholen“ und zwar stets unter Beachtung sämtlicher Regeln.

 

Was bedeutet dies für unsere Vertretungsregelung?

Die Vertretungsregelung, die wir seit 01.01.2018 eingeführt und seither erfolgreich realisiert haben (das Konzept hierzu ist ebenfalls auf dieser Homepage zu lesen), ist ein wichtiger Baustein unseres Betreuungsangebotes. Sie ist unerlässlich für den reibungslosen Ablauf und um eine konstante Betreuung der Kinder – besonders im Krankheitsfall der Tagesmutter – gewährleisten zu können und muss daher auch in Zeiten von Corona weiter umgesetzt werden. Dies geschieht selbstverständlich in Rücksprache mit dem Jugendhilfeträger des Main-Taunus-Kreises.

Unser bereits bestehendes Vertretungskonzept haben wir daher unter Berücksichtigung sämtlicher Hygienevorschriften in einigen Punkten entsprechend angepasst. Diese Regelungen gelten, bis unser ursprüngliches Konzept wieder in Kraft treten kann:

 

  • Zunächst sei gesagt, dass alle Sulzbacher Tagesmütter die von der Hessischen Landesregierung aufgestellten Regeln zur Bekämpfung des Coronavirus, die uns sicherlich noch einige Zeit begleiten werden, nach bestem Wissen und Gewissen umsetzen, um sich und die Kinder vor einer Ansteckung zu schützen.

 

  • Die kontinuierlichen wöchentlichen Besuche bei der Vertretungstagespflegeperson wurden von täglich zwei auf eine Tagesmutter mit ihren Kindern reduziert. Somit ist gewährleistet, dass nur die eigene Gruppe immer in den Räumlichkeiten der Vertretung anwesend ist.

 

  • Im konkreten Vertretungsfall können weiterhin bis zu 5 Kinder aus verschiedenen Gruppen von der Vertretungstagespflegeperson betreut werden.

 

  • Alle Räumlichkeiten werden nach jedem Besuch von der Vertretungstagespflegeperson gründlich desinfiziert. Es werden nur Spielsachen zum Spielen bereitgestellt, die von der Vertretungstagespflegeperson problemlos desinfiziert werden können.